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Pressemitteilung 

PKV-Versicherter = Schlechterstellung als GKV Versicherter

Vielen PKV Versicherten ist nicht bewusst, welches existenzbedrohendes Vertragsverhältnis sie in der Privaten Krankenversicherung eingehen. Bei langanhaltenden Erkrankungen wie z.B. auch Depressionen haben privat versicherte Menschen keinen gesetzlichen Anspruch auf wichtige Wiedereingliederungsmaßnahmen, die oftmals großen Einfluss auf den Genesungsprozess haben. Private Krankenversicherungen müssen diese Wiedereingliederungsmaßnahmen nur aus Kulanz zahlen und handhaben dies sehr unterschiedlich. Der Prozess der Beantragung ist eine weitere Belastung für die Kranken und ihre Familien, der Kraft kostet. 

Den GKV Versicherten steht diese Wiedereingliederungsmaßnahme gesetzlich zu. Das führt dazu, dass diese auch leichter wahrgenommen werden kann.

Versicherungsnehmer bei privaten Krankenversicherungen, welche z.B. an Depressionen leiden, werden ohne die wichtigen Wiedereingliederungsmaßnahmen eher in die Berufsunfähigkeit gedrängt. Dies hat nicht nur finanziell große Auswirkungen, sondern bedeutet oftmals auch, dass eine Rückkehr zum Lebensmodell vor der Krankheit kaum noch möglich ist.  

Gerade der Fall „Robert Enke“ dürfte hier ein mahnendes Beispiel für unsere Gesellschaft sein, dass Depressionserkrankungen ganzheitlich betrachtet werden sollten. 

Das Bundesministerium für Gesundheit, hier handelnd Herr Jens Spahn, muss hier Abhilfe schaffen und eine neue Gesetzesgrundlage in Auftrag geben. 

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: 

Ralf und Dagmar Ludwig Stiftung

Rosellener Weg 18

40547 Düsseldorf 

Telefon: 0211 976317-12

aludwig@makleramseesterm.de

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